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Susanne C.Steiger | Mediacreator | Autor

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Durch den Spiegel geblickt statt hinein

Veröffentlicht am 5. Juli 2015 von Su C. Steiger Kommentar verfassen

Wenn ich in den Spiegel schaue dann … sehe ich das weite Land der Phantasie (Ich kann das nicht mit F schreiben. Nein.) . Denn in DEN Spiegel  an der Wand schaue ich nur für die oberflächliche Abbildung. Der echte Spiegel sind die Menschen, denen ich begegne. Und bei denen schaue ich gerne weiter als nur auf die Fassade und das Bild, das sie mir zeigen. Sicher nur dann, wenn wir wirklich miteinander reden, in Kontakt sind und uns austauschen. Bei flüchtigen Begegnungen bleibt schon auch mal die Fassade stehen – doch nur selten spiegelt die tatsächlich den Menschen wieder. Wenn jetzt wer meint, das wäre doch nicht die Fragestellung für den 5.Juli gewesen – das sehe ich anders. Meine Aufgabe? Mich mit der Fragestellung auseinandersetzen, wie der Satz weitergehen würde: „Spieglein, Spieglein: Wenn ich in den Spiegel sehen dann …“. Das Diminutiv mag ich nicht so, ich finde auch Kindlein und Schätzelein und andere -leins nicht zeitgemäß. Vor allem suggerieren diese, sozio-kulturell bedingt, dass es sich eher um eine Geschichte, ein Märchen oder eben eine erfundene Erzählung handelt. Geschichten sehe ich aber nicht im Spiegel an der Wand. Maximal finde ich Geschichten, wenn ich durch den Spiegel an der Wand hindurchtrete. Wie dies in Erzählungen und Romanen die Figuren tun, die sich dann in einer anderen Welt wiederfinden. Meine MaBloPoMo Aufgabe für heute ist insofern, meine eigene Interpretation zu geben. Der Frage, und der Notizen, die ich hier aufschreibe. Vielleicht wird daraus ja noch eine Geschichte, wer weiß. Wenn ich in den Spiegel blicke (und) dann mich sehe, könnte ich jetzt meine Phantasie walten lassen und von der vielfältigen gesatlt sprechen, die mich aus dem Spiegel anblickt. Aber ganz ehrlich, ich sehe meistens einfach mich, wie ich mir die Haare kämme, mich schminke, wenn ich es dann tue oder eben eine Frau, in meinem Alter *hier denke sich jeder seinen Teil, die in den meisten Fällen weiß, was sie will. Und das ist gut so.
Für meine Träume und Phantasien brauche ich keinen Spiegel.

Veröffentlicht in: Bildung, Kunst, Medienkompetenz, Natur, Sentiments Gekennzeichnet mit: 1monattäglich, NaBloPoMo, Phantasie, Selbstbild, Spiegel

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