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Susanne C.Steiger | Mediacreator | Autor

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Service inklusive

Veröffentlicht am 7. November 2011 von Su C. Steiger Kommentar verfassen

Was ist Service? Was ist Dienstleistung?
Was ist… nein: was wünsch ich mir und was bin ich bereit zu geben, muss meine Frage lauten.
Gerade wieder habe ich es erlebt. Das mein Wunsch ein simpler war, es aber nicht dem entsprach, was ein anderer gedacht hat. Oder woran der bzw. die andere gedacht hat.
Dabei wäre es so einfach gewesen.
Eine Großstadt. In Deutschland.
Ein Lokal. Kein kleines. An einem Ort. Kein unbekannter.
Die Uhrzeit: High noon.
Der Wunsch: Ein Getränk, ein Essen.
Alles ganz einfach bis dahin.
Getränk kam auch.
Die Nachfrage: War das richtig, der Salat mit Chicken? Ja, das war richtig.
Und dann kam das Essen.  Für den Nachbartisch. Kein Problem, war ja ein kalter Kuchen.
Dann kam der Service. Zum Fragen, am anderen Tisch.
Gegenüber war der Tisch vor mir noch nicht besetzt gewesen, mittlerweile kam die Rechnung.
Meine Bestellung? Ja ich weiss leider auch nicht wo die bleibt.
Naja, sind wohl zu viele Kunden und zu wenig Leute in der Küche – kann ich noch hoffen? Ja
Dann kam der Service nicht mehr. Lange.
Die Uhrzeit: 50 Minuten danach. Also nach dem ersten Kontakt.
Der Magen: knurrt.
Der Besitzer sucht. Und findet. Blickkontakt mit dem Service. Schulterzucken. Nachfrage beim Kollegen. Persönliche Rückmeldung: Schulterzucken – Keine Ahnung was los ist.
Abtauchen. Dann beim nächsten Gang habe ich die Bedienung gerufen.
Das war’s dann ja wohl jetzt. Ich zahle das Getränk. Danke. Ich mag nicht mehr warten.
Und wieder nur: Ja, ich weiss nicht, was los ist.
Sieht so Service aus? Machte mir das Arbeiten so Spaß? Ich glaube, ich wäre verzweifelt an mir selber.
Ich jedenfalls war enttäuscht. Und hungrig.
Bei Thailaden in der Unterführung gab’s frisch gebratene Nudeln mit einem Lächeln und ich konnte dabei zugucken. 5 Minuten, in denen alle beschäftigt waren und wussten, was passiert.
Schade, dass es nicht überall so ist.
Es hätte nicht viel gekostet, mich glücklich aus dem Lokal gehen zu lassen. So war ich nur enttäuscht. Darüber, dass die Großstadt noch nicht da angekommen ist.
Manchmal bin ich doch lieber wieder „im Dorf“. Da wird geredet miteinander und zwischendurch auch mal eine Rückmeldung gegeben…
Das hätte mir gereicht.

Veröffentlicht in: Allgemein

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